Chiang Mai – Narathiwat. Kultur, Sport und Entspannung auf Thailands Nord-Süd Achse

Auszüge aus dem Reisetagebuch

Nachdem gestern Abend auf dem Weg in mein Gästezimmer eine Kakalake meinen Weg kreuzte und ich daraufhin höflich Vorfahrt gewährte, war ich nicht schlecht erstaunt, wie gut ich in dieser Art „Hostel-Zimmer“ schlief. Art? Gut, vier Wände waren vorhanden, ein entscheidendes Merkmal eines Zimmers also erfüllt. Den Rest schildere ich an dieser Stelle lieber nicht, möchte ich doch bei dem interessierten Leser keine Übelkeitsgefühle hervorrufen.

Mönche spazieren den Tempelhof entlang und viele Pilger erbringen Opfergaben, zünden Räucherstäbchen an, bekleben die heiligen Buddha Statuen mit Goldblättchen und, so scheint es, lassen sich ganz in den Bann dieser alten heiligen Stätte ziehen. Obwohl ich kein Buddhist bin, spüre auch ich hier Ruhe, Gelassenheit und Schutz.

Als ich am Schrein einer Buddha Statue saß und Pilger sich von einem dort befindlichen alten Mönch den Segen und gesegnete Armbändchen gaben ließen, winkte mich der Mönch zu sich. Ich begab mich zu ihm und verbeugte mich tief. Er band ein weißes, einfach geflochtenes Armband um mein rechtes Handgelenk und sprach schnelle Worte in Thai, dann bespritze er mich mit gesegnetem Wasser und wünschte mir in gebrochenem Englisch viel Glück und ein langes Leben. Es war eine tolle Begegnung und Erfahrung. Ehrfürchtig verbeugte ich mich mehrmals vor dem Mönch und verließ den Tempel.

Mein heutiger Tagesablauf:

  • 05.50: Aufstehen. Früchte zum Frühstück. 8-10 km Lauf, dann 2 Std Training
  • 09.45: Duschen, kleine Mahlzeit, Schlafen.
  • 14.00: zweite kleine Mahlzeit.
  • 16.00 :5 km Lauf. Danach 2 Std Training. Ausdehnen
  • 18.30: Duschen.
  • 19.30: warme Mahlzeit in kleinem Restaurant, in dem ausschließlich die Kämpfer des Gyms essen.